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Lieber Martin, Herzlich Willkommen!

Liebe Schwestern und Brüder!

Ich freue mich, seit 1. August bei Ihnen in der Pfarrgruppe Fehlheim-Zwingenberg zu sein.

Mein Name ist Martin Huber, und ich bin Diakon im Hauptberuf. Jahrgang 1964, geboren im Herzen von Mainz, verheiratet und habe zwei erwachsene Kinder.

Von 1982 bis 1985 absolvierte ich meinen Zivildienst und eine Ausbildung als Krankenpflegehelfer an der Universitätsklinik in Mainz. Schon gleich nach meiner Erstkommunion habe ich die „kirchliche Karriere“ eingeschlagen. Angefangen als Messdiener in meiner Heimatgemeinde St. Ignaz, dann Lektor, Jugendvertreter im Pfarrgemeinderat, Kommunionhelfer, Gruppenleiter bei den Messdienern. Verantwortlich für Freizeiten – unter anderem führte mich eine Messdienerfreizeit nach Zwingenberg in die dortige Jugendherberge. In Erinnerung geblieben ist mir vor allen Dingen das Kneipptretbecken, aber auch das Auerbacher und das Alsbacher Schloss als Ziel von Wanderungen.

1985 bis 1987 studierte ich in Mainz am Bischöflichen Seminar für Gemeindepastoral und Religionspädagogik praktische Theologie, danach war ich als Gemeindereferent zuerst in Stockheim, Ortenberg und Ranstadt (Dekanat Wetterau-Ost), anschließend in Lützelwiebelsbach und Seckmauern (Dekanat Erbach).

Von 1993 bis 1996 erfolgte eine Ausbildung zum Logopäden in Ludwigshafen. 1996 bis 2000 arbeitete ich als Logopäde an der Frühberatungsstelle der Caritas in Dieburg. Im Sommer 2000 stieg ich wieder in den pastoralen Dienst in den Gemeinden Mörlenbach und Weiher (Dekanat Bergstraße-Ost) ein. Im Mai 2010 wurde ich von Kardinal Lehmann zum Diakon geweiht und arbeitete bis Sommer 2020 in Mörlenbach und Weiher.

Seit April 2015 bin ich im Aufsichtsrat des Bezirkscaritasverbandes in Darmstadt und seit März 2018 mit 6 – künftig mit 10 Wochenstunden in der Klinikseelsorge der Caritas-Suchtklinik „Schloss Falkenhof“ in Bensheim. Dort habe ich vorher bereits seit einigen Jahren regelmäßig Gottesdienst gehalten. Ausßerdem bin ich der geistliche Beirat des Kreuzbundes (Organisation der Suchthilfe des Caritasverbandes) in der Diözese Mainz und seit gut 18 Jahren leite ich im Auftrag des Bistums Lektoren- und Kommunionhelferkurse für die Diözese. Auch in Zwingenberg habe ich schon Lektorenkurse abgehalten und sicher den ein oder anderen unter Ihnen erlebt.

Viele Jahre war ich mit meiner Familie in Heppenheim wohnhaft, seit Mai dieses Jahrs haben wir neu in Rimbach gebaut. Nun ist auch mein Wirkungsfeld neu, und ich freue mich sehr darauf, zusammen mit Pfarrer Äneas Opitek, wir kennen uns schon durch gemeinsame Fortbildungen, mit der Gemeindereferentin Claudia Flath, wir kennen uns auch gemeinsamen Mainzer Studienzeiten, mit Cornelia Lulay und mit Diakon Ottmar Kraft, wir kennen uns auch durch die gemeinsame Diakonatsausbildung, im Team zusammen zu arbeiten. Besonders möchte ich an dieser Stelle auch an unsere gemeinsame Kollegin Gemeindereferentin Stefanie Karras denken, die schwer erkrankt ist, und darum bitten, dass sie wieder gesund wird.

Die Bergstraße, insbesondere Zwingenberg und Fehlheim sind wunderschöne Orte. Und ich habe mich gefreut, als ich bei meinen ersten Besuchen „inkognito“ bereits wohlwollend angesprochen wurde. So wollen wir miteinander das Evangelium leben und weitersagen, in Gemeinschaft mit Jesus Christus, der uns alle trägt und begleitet.